Rolex Submariner Ref. 5513 „Meters First Zinc Sulfide“ von 1966

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Von 1962 bis 1989 gefertigt, gilt die Referenz 5513 als Ikone unter den Vintage-Submarinern. Dieses Exemplar von 1966 trägt das „Meters First“-Zifferblatt – mit der Tiefenangabe zuerst in Metern (200m = 660ft) – die erste und vielleicht begehrteste Variante der matten Zifferblätter. Noch seltener: Es handelt sich um ein Zinksulfid-Zifferblatt, eine experimentelle Leuchtmasse, die Rolex zwischen 1966 und 1968 verwendete, erkennbar an ihrer „schaumigen“ Textur und ihrer ins Grünliche spielenden Vanille-Patina, die unter UV-A-Licht besonders kräftig aufleuchtet.
Das Gehäuse ist hervorragend erhalten, mit klar definierten Fasen, und trägt noch seine originale Twinlock-Krone. Der ebenfalls originale Lünetteneinsatz zeigt die gesuchten „fetten“ Gravuren und eine anthrazitfarbene Patina, die mit dem tiefen Grau des Zifferblatts korrespondiert. Das Oyster-Band 9315 weist eine Besonderheit auf: Seine Taucherverlängerung ist „PATETED“ gestempelt – ein bei Sammlern geschätzter Herstellungsfehler.
Von einem erfahrenen Uhrmacher vollständig revidiert, verkörpert diese 5513 Meters First Zinc Sulfide die DNA der professionellen Rolex-Vintage-Uhren.

Ausführliche Beschreibung

Die Welt der Uhrmacherei war nie mehr dieselbe, seit Rolex 1953 die erste Submariner lancierte. Sie gilt heute als Referenz für Sammleruhren aller Art und hat seither unzählige weitere Sportmodelle, auch „Tool Watches“ genannt, inspiriert. Die Rolex Submariner, eine der ikonischsten und begehrtesten Uhren aller Zeiten, wurde entsprechend von zahllosen Persönlichkeiten getragen – aus den Welten des Tauchsports, der Künste, der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Politik. Um nur einige Namen zu nennen: Sean Connery in James Bond jagt Dr. No, Steve McQueen, Robert Redford, Alain Delon, Jacques Cousteau, Eric Clapton, Rafael Nadal und sogar Che Guevara!

Bei Amplitude° sind wir fasziniert von der Rolex Submariner. Aus der gesamten Produktion fesselt eine Vintage-Referenz besonders unsere Aufmerksamkeit: die 5513. Rolex fertigte die Referenz 5513 von 1962 bis 1989. Im Laufe dieser 27 Produktionsjahre lösten sich zahlreiche Zifferblätter ab. Traditionell werden sie in drei „große Familien“ eingeteilt: die „Gilt“-Zifferblätter (vergoldete Inschriften auf schwarzem Lack), die matten Zifferblätter und schließlich die glänzenden Zifferblätter mit weißgold gerahmten Indizes am Ende der Produktion. Innerhalb der matten Zifferblätter hat die Sammlergemeinde neun Varianten unterschieden. Die allererste – und für viele die begehrteste – ist jene, die wir hier mit Freude präsentieren dürfen: das „Meters First“-Zifferblatt, das 1966 erscheint und bis 1969-1970 beobachtet wird.

Dieses Zifferblatt unterscheidet sich von allen späteren Submariner-Zifferblättern dadurch, dass die maximale Tauchtiefe der Uhr als „200m = 660ft“ ausgewiesen wird, also mit der Angabe in Metern an erster Stelle. Bereits mit dem nächsten Zifferblatttyp wechselt Rolex – in einer Phase wachsender Bedeutung des amerikanischen Marktes – zur „Feet First“-Angabe.

Zwischen etwa 1966 und 1968 weist dieses Meters-First-Zifferblatt eine zusätzliche Besonderheit auf, die die Leuchtmasse auf den Indizes und den drei Zeigern betrifft. Rolex experimentierte in diesen Jahren nämlich mit Leuchtkomponenten auf den matten Zifferblättern und suchte nach dem richtigen Gleichgewicht, nachdem der Einsatz von Radium eingestellt worden war. Es ist die Ära der Zinksulfid-Zifferblätter (englisch „Zinc Sulfide“), von Liebhabern mitunter auch „Glowie Tritium“ genannt. Auf unserem Exemplar, gefertigt 1966 (Seriennummer 1519xxx und Gehäuseboden markiert III.66 für eine Produktion im dritten Quartal 1966), findet sich somit eine als „puffy“, schaumig bezeichnete Leuchtmasse, die eine sehr schöne, leicht ins Grünliche spielende Vanille-Patina entwickelt hat – absolut typisch für die Zinksulfid-Zifferblätter, die heute von Sammlern wegen ihrer Seltenheit hochbegehrt sind.

Dieses „Meters First, Zinc Sulfide“-Zifferblatt, bei 6 Uhr signiert „SWISS – T < 25“, dessen Leuchtpunkte bei Bestrahlung mit einer UV-A-Lampe stark aufleuchten und anschließend rasch wieder erlöschen, verleiht dieser 5513 ein besonders ausgewogenes Erscheinungsbild und trägt zu jenem Gesamteindruck zeitloser „Reinheit“ bei: lediglich zwei Textzeilen bei 6 Uhr, kein Datumsfenster, ein charakteristisches, bombiertes Domglas, ein robustes Gehäuse und ein höchst zuverlässiges Werk.

Darüber hinaus ist das Gehäuse hervorragend erhalten, mit klar definierten Fasen, und die originale Twinlock-Aufzugskrone ist nahezu 60 Jahre nach Fertigung dieser Uhr noch vorhanden. Der originale Lünetteneinsatz ist herausragend. Seine Inschriften sind besonders „fett“ gesetzt und verleihen ihm einen unter Kennern gesuchten, „massiven“ Vintage-Look; die ursprünglich schwarze Oberfläche hat eine anthrazitfarbene Patina entwickelt, die ideal mit dem tiefen Grau des Zifferblatts korrespondiert. Das Oyster-Armband mit gefalteten Gliedern aus Stahl, Referenz 9315, Endglieder 280, passt ideal und zeigt abermals eine Besonderheit: Seine Taucherverlängerung ist „PATETED“ statt „PATENTED“ gestempelt – ein Herstellungsfehler, den Sammler heute gern entdecken. In ausgezeichnetem Gesamtzustand, ist es zunehmend schwierig geworden, vergleichbare Modelle zu finden. Diese Uhr strahlt eine besondere Wärme und Präsenz am Handgelenk aus. Sie verkörpert wie keine andere die DNA der professionellen Rolex-Uhren. Vollständig von einem erfahrenen Uhrmacher revidiert, ist diese Submariner 5513 Meters First Zinc Sulfide eine Gelegenheit für alle Enthusiasten.

Zustand

Diese Rolex Submariner Referenz 5513 präsentiert sich in sehr schönem Gesamtzustand.
Das seltene, als „Meters First Zinc Sulfide“ bezeichnete Zifferblatt ist vollständig original und makellos erhalten; sämtliche Indizes haben ihre Leuchtmasse (auf Tritium- und Zinksulfid-Basis) bewahrt – eine Seltenheit, da diese bei vielen Exemplaren zum Abblättern neigt.
Der Zeigersatz wurde von unserem Uhrmacher auf die Farbe der Indizes abgestimmt und reagiert unter UV-Licht einwandfrei.
Der Lünetteneinsatz mit seinen besonders „fetten“ Inschriften hat eine herrliche, gleichmäßig anthrazitfarbene Patina entwickelt.
Das Stahlgehäuse bewahrt schöne Proportionen, und der Wechsel zwischen matten/gebürsteten/satinierten und glänzend/spiegelpolierten Flächen ist klar gezeichnet. Die zwischen den Bandanstößen sichtbaren Referenz- und Seriennummern sind einwandfrei lesbar und scharf. Die originale Rolex Twinlock-Aufzugskrone (ohne Punkte unter der Krone) befindet sich in ausgezeichnetem Zustand, ebenso der Gehäuseboden.
Das Rolex-Oyster-Armband mit gefalteten Gliedern aus Stahl, Referenz 9315, Endglieder 280, mit Taucherverlängerung „PATETED“ und Sicherheitsklappe, weist eine leichte Dehnung auf, ohne dass dies den Tragekomfort in irgendeiner Weise beeinträchtigt.
Das mechanische Automatikwerk, Kaliber Rolex 1520, wurde von einem unserer erfahrenen Uhrmacher vollständig revidiert und arbeitet innerhalb der strengsten Toleranzen.
Ein hervorragendes Exemplar dieser seltenen Untervariante der 5513!

Die Amplitude-Garantie

Alle auf der Amplitude-Website verfügbaren Uhren wurden von unserem Expertenteam sorgfältig geprüft, um Ihnen ihre Authentizität und Originalität zu garantieren.

Eine Kontrolle der mechanischen Funktion und der Ganggenauigkeit wird systematisch an allen unseren Uhren durchgeführt, und bei Bedarf erfolgt eine Komplettrevision.

Jede verkaufte Uhr ist durch eine zweijährige Garantie abgedeckt.

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Technische Daten

Allgemein

Objekt-ID: SW34
Marke: Rolex
Modell: Submariner
Referenz: 5513
Jahr: Gefertigt 1966
Geschlecht: Herrenuhr/Unisex
Geliefert mit: Amplitude° Garantiekarte aus Stahl
Glastyp:
Plexiglas
Zifferblattfarbe:
Schwarz
Zifferblattmarkierungen: Keine Ziffern
C24-Jahr:
1966
Lieferumfang:
Nur Uhr

Gehäuse

Gehäusematerial: Stahl
Gehäuseform:
Rund
Gehäuseboden: Geschlossen, verschraubt
Lünettenmaterial: Stahl
Abmessungen/Durchmesser: 40 mm

Werk

Art: Automatik
Kaliber: Rolex 1520
Frequenz: 19,800 vph (2,75 Hz)
Funktionen:

Armband

Armband: Rolex Oyster mit gefalteten Gliedern aus Stahl, Referenz 9315, Endglieder 280
Armbandfarbe: Stahl
Armbandmaterial: Stahl
Schließe/Verschluss: Faltschließe
Schließenmaterial: Stahl
Bandanstoß: 20 mm

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Die Rolex Submariner: Die legendäre Profi-Uhr

Die Rolex Submariner, deren Anfänge bis ins Jahr 1953 zurückreichen, ist eine der ikonischsten und einflussreichsten Taucheruhren in der Geschichte der Uhrmacherei. Ursprünglich für Berufstaucher entwickelt, gewann sie dank ihrer einzigartigen Verbindung von Robustheit, Präzision und zeitloser Eleganz rasch an Popularität. Seit über 70 Jahren ununterbrochen in Produktion, folgten zahlreiche Modelle mit und ohne Datumsanzeige aufeinander, jedes widerstandsfähiger, wasserdichter, präziser und technisch ausgefeilter als sein Vorgänger.

Die ersten Rolex Submariner, die Referenzen 6204 und 6205, wurden ab 1953 gefertigt und 1954 erstmals auf der Baseler Uhrenmesse vorgestellt. Wasserdicht bis 100 Meter (330 Fuß), war die Submariner die erste Taucheruhr, die solchen Drücken standhalten konnte. Diese Innovation wurde durch das patentierte Oyster-Gehäuse von Rolex ermöglicht, das die Konstruktion wasserdichter Uhren revolutionierte. Ihr Design war zugleich funktional und ästhetisch: ein schwarzes, schnörkelloses Zifferblatt, leuchtende Mercedes-Zeiger und eine einseitig drehbare Lünette zur Messung von Tauchzeiten.

Im Laufe der Jahrzehnte durchlief die Submariner mehrere technische und stilistische Weiterentwicklungen. 1959 führt die Referenz 5512 Kronenschutz ein, während 1962 die Referenz 5513 eine erschwinglichere Alternative ohne Chronometer-Zertifizierung bietet. 1967 ergänzt die Submariner Date, Referenz 1680, ein durch eine Zyklop-Lupe vergrößertes Datumsfenster und steigert damit die Alltagstauglichkeit.

1978 integriert die Referenz 16800 erstmals ein kratzfestes Saphirglas, erhöht die Tauchtiefe auf 300 Meter und nimmt ein verbessertes Automatikwerk, das Kaliber 3035, auf. 1989 erscheint mit der Referenz 16610 das Kaliber 3135, das für seine Präzision und Langlebigkeit bekannt ist.

Die modernen Modelle wie die Referenzen 116610LN und 114060, die um das Jahr 2010 eingeführt wurden, besitzen kratzfeste Cerachrom-Keramiklünetten sowie Indizes und Zeiger mit Chromalight, das eine langanhaltende blaue Leuchtkraft für bessere Ablesbarkeit im Dunkeln bietet, und Oyster-Armbänder mit verbesserten Sicherheitsschließen. Die neuesten Versionen der Submariner verschieben weiterhin die Grenzen der Taucheruhr. Die 2020 vorgestellte Referenz 126610LN ist mit dem Kaliber 3235 ausgestattet, das eine Gangreserve von 70 Stunden und eine nochmals verbesserte Präzision bietet.

Trotz zahlreicher technischer und ästhetischer Entwicklungen hat die Rolex Submariner im Laufe ihrer 70 Produktionsjahre ihre zeitlose Ästhetik bewahrt: mit schnörkellosen, gut ablesbaren, überwiegend schwarzen Zifferblättern, leuchtenden Indizes, einem Gehäuse aus Edelstahl, Gold oder Bicolor, einer einseitig drehbaren Lünette und den charakteristischen Mercedes-Zeigern.

Die Rolex Submariner ist eine unbestrittene Ikone der Uhrmacherei, die technische Leistung mit einem unverwechselbaren Look verbindet. Seit ihrem Debüt im Jahr 1953 hat sie sich weiterentwickelt und modernste Innovationen aufgenommen, ohne die Elemente preiszugeben, die ihren Ruhm begründet haben. Als Symbol für Innovation, Qualität und Stil bleibt die Submariner – ob Sie nun Berufstaucher, Uhrensammler oder einfach Liebhaber schöner Objekte sind – eine unübertroffene Wahl für alle, die uhrmacherische Exzellenz suchen.